Was sind eigentlich ,,Superfoods"?

Was sind eigentlich „Superfoods“?

Neuerdings werden sehr viele Produkte mit diesem Namen bedacht. Und wir greifen gern zu, denn der Name suggeriert ja, dass da Gutes drin sein muss…. Aber was ist denn drin, wenn „Superfood“ draufsteht?

Ganz wichtig: Genau hinsehen! Denn für Superfood gibt es keine rechtlich verbindliche Definition. Es handelt sich um Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte – zum Beispiel an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen.

Gerade letztere kommen in unserem Obst und Gemüse immer weniger vor und nach neuen Erkenntnissen sind gerade diese so wichtig für unsere Gesundheit. Die „Krux“ an der Geschichte ist, dass eine Pflanze diese erst ausgebildet hat, wenn sie reif ist. Allerdings werden Früchte unreif geerntet, damit sie Transport und Lagerung noch überstehen. In einer Studie wurden in einem Apfel aus dem Supermarkt 50 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe gefunden – in einem reifen Apfel von einer Streuobstwiese aber 2500…

Genau deshalb können GUTE Superfoods eine Lücke in der Ernährung schließen. Wenn zum Beispiel das hierfür verwendete Obst eine sehr gute Qualität hat, reif geerntet wird (so dass viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sind)  und so verarbeitet wird, dass diese auch erhalten bleiben. Nicht natürliche Zusatzstoffe und zusätzlicher Zucker sollten ebenfalls nicht enthalten sein.

So kann man tatsächlich geballte Gesundheit zu sich nehmen. Ein Beispiel: Um die Antioxidantien von 100 Gramm Acai-Beeren aufzunehmen müsste man 70 Kilo Wassermelone essen. Ein Riegel, der Acai-Beeren enthält, kann also ein echtes „Superfood“ sein.

Ein Buch, das sich auch diesem Thema widmet, ist „On/off Gesundheit“ von Andreas Jopp. Von A wie Alge über P wie Pilze bis Z wie Zimt lernt man dort erstaunliches über den Zusammenhang von Nahrung und Wohlbefinden.  

 

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