Spinat & Co – warum „Grünzeug“ häufig auf den Teller gehört

Popeye hatte doch Recht… die Figur des amerikanischen Zeichners Segar wurde als spinatvertilgender Matrose weltberühmt. Leider funktioniert der direkte Weg in den Bizeps nur im Comic. Trotzdem ist viel Grünzeug auf dem Teller wichtig – nicht nur für die Muskeln.
Spinat zum Beispiel galt lange als Eisenlieferant – was eine Legende ist und wahrscheinlich auf einen Kommafehler zurückgeht. Dabei enthält Spinat über 100 nachgewiesene Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese spielen harmonisch zusammen, entfalten dabei eine antioxidative und entzündungshemmende Kraft. Laut einer Studie der Freien Universität Berlin ist sogar ein Stoff enthalten, der in hoch konzentrierter Form so leistungssteigernd wirkt, dass der Welt-Doping-Agentur empfohlen wurde, diese Substanz auf die Dopingliste zu setzen. Spinat wird schon sehr lange als Heilpflanze verwendet. Er dient zur Behandlung von Nierensteinen, wird als fiebersenkendes Mittel bei Entzündungen der Lunge und des Darms verwendet, hilft bei der Behandlung von Depressionen und die Samen können bei Verstopfung helfen. Es gibt allerdings noch viel mehr „Grünzeug“, das positiven Einfluss auf unsere Gesundheit hat. 
Grünkohl enthält viele Proteine und ein hochwertiges Aminosäuren Profil, das mit Fleisch vergleichbar ist. Löwenzahn stärkt alle inneren Organe und besonders die Leber (entgiftend). Brunnenkresse unterstützt besonders die Nieren. Petersilie wirkt verdauungsfördernd und krampflösend. Brennnessel zählt zu den besten „Blutreinigungsmitteln“, hilft bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsstörungen. 
Zu guter Letzt kommt gutes Grün auch aus dem Meer: Algen wie Chlorella und Spirulina entgiften, enthalten Proteine und unterstützen sogar eine gesunde Hirnfunktion. Also – das kann man sich bei Popeye abschauen. Es ist einfach schlau, häufig viele grüne Blätter auf dem Teller zu haben!
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