Die fitness Management - führender Fachverlag der Fitness- und Gesundheitsbranche informiert!

Good-News: UPDATE 'SafeACTiVE Study'

Infektionsrisiko in Studios unter 1 pro 100.000

Neue aktuelle Zahlen zum Infektionsrisiko in Europas Fitness- und Gesundheitsstudios liefert der europäische Branchenverband EuropeActive: Dazu analysierte er gemeinsam mit der King Juan Carlos University und das AWRC der Sheffield Hallam University mehr als 62 Millionen Besuche. Vorläufiges Ergebnis der 'SafeACTiVE Study': die durchschnittliche Infektionsrate liegt bei 0,78 pro 100.000 Besuche.

o            Für die 'SafeACTiVE Study' analysierte EuropeActive gemeinsam mit Forschungseinrichtungen Zahlen aus Europas Studios.

o            Das von führenden Branchenpartnern unterstützte Projekt soll objektive Zahlen zum Infektionsrisiko liefern

o            Erste Ergebnisse waren bereits auf dem EHFF 2020 präsentiert worden.

o            Neue vorläufige Daten bescheinigen Studiobesuchern nun ein extrem niedriges COVID-19-Risiko.

Die Ausgangsfrage lautete: Wie hoch ist das Risiko, sich im Fitnessstudio mit COVID-19 anzustecken?

'SafeACTiVE Study' zu COVID-19-Risiko

Beteiligt waren Studiobetreiber aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Portugal, Norwegen, der Schweiz, der Tschechischen Republik, Polen, Dänemark, Luxemburg und dem Vereinigten Königreich (UK).

Minimales Infektionsrisiko

Die Freude bei EuropeActive ist nun groß. Denn: vorläufige Daten belegen ein extrem geringes COVID-19-Risiko in Europas Fitness- und Gesundheits-Anlagen. So ergab die Analyse von mehr als 62 Millionen Besuchen lediglich 487 positive Fälle (sowohl Mitglieder als auch Personal) oder eine durchschnittliche Infektionsrate von 0,78 pro 100.000 Besuche.

„Fitnessstudios in der gesamten EU sind ein sicherer Ort zum Trainieren.“ (Professor Rob Copeland, Direktor AWRC-Sheffield Hallam University)

Studienleiter Professor Rob Copeland (Sheffield Hallam University) zeigte sich angesichts dieser Ergebnisse davon überzeugt, dass „wir sicherstellen müssen, dass unsere Mitglieder auch weiterhin die Möglichkeit haben, aktiv zu bleiben.“

Denn: „Wir wissen, dass körperliche Fitness dazu beitragen kann, den Schweregrad einer COVID-19-Infektion zu verringern, und darüber hinaus kann Bewegung uns helfen, psychologisch mit den Herausforderungen einer zweiten Welle der Pandemie in ganz Europa fertig zu werden.“ Starkes Argument für die Fitnessbranche Die erhobenen Daten könnten dazu beitragen, Bedenken in Bezug auf die öffentliche Gesundheit für alle Beteiligten zu mindern und liefern dem Fitness- und Bewegungssektor ein starkes Argument dafür, seine Ressourcen bei künftigen Ausbrüchen von Infektionskrankheiten offen zu halten.

Rob Copeland sieht darüber hinaus eine entscheidende Bedeutung für Gesundheit und Wohlergehen unserer Gesellschaft in der „Aufrechterhaltung offener und voll funktionsfähiger Freizeitzentren und Fitnessclubs“.

Daher schlägt er vor: „Regierungen in ganz Europa sollten darüber nachdenken, wie wir den Zugang zu Aktivitäten verbessern und nicht einschränken können.“ Dazu müssten wir lediglich lernen, mit COVID-19 zu leben.

Die vollständige 'SafeACTiVE Study' soll voraussichtlich im November 2020 veröffentlicht werden und soll viele weitere Fakten aus dem europäischen Fitnessmarkt enthalten.

Noch mehr Daten zur Sicherheit im Studio Unlängst hatte auch die IHRSA Zahlen zum internationalen Corona-Infektionsrisiko geliefert. Auch hier ergab sich eine extrem niedrige Infektionsrate von 0,0023 Prozent.

Quellen: Fitnessmanagement, IHRSA

 

 

WOF Anlagen: